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Kantonswahlen 2018 Französischsprachige Kandidatinnen für ein politisches Amt

1. März 2018 – Medienmitteilung

Französischsprachige Frauen sind in den politischen Instanzen des Kantons Bern weniger gut vertreten als Frauen aus dem deutschsprachigen Kantonsteil. Im Vorfeld der kantonalen Gesamterneuerungswahlen vom kommenden 25. März hat das Gleichstellungsnetzwerk «Réseau égalité Berne francophone» den roten Teppich ausgerollt für Frauen, die sich für einen Sitz im Regierungsrat, im Grossen Rat, im Bernjurassischen Rat (BJR) oder im Rat für französischsprachige Angelegenheiten des Verwaltungskreises Biel/Bienne (RFB) bewerben.

Vor dem Berner Rathaus wurden am Donnerstag (1. März 2018) neun Politikerinnen aus Biel und aus dem Berner Jura auf dem roten Teppich begrüsst. Dass Frauenkandidaturen wichtig seien, müsse nicht mehr bewiesen werden. Bei den letzten Wahlen vor vier Jahren habe der Anteil der gewählten Frauen fast zu 100 Prozent dem Anteil der Kandidatinnen entsprochen, hob Staatsschreiber Christoph Auer hervor. Das bedeute mit anderen Worten: Je mehr Frauen sich zur Wahl stellen, umso mehr Frauen werden auch tatsächlich gewählt.

Heute sind im 160-köpfigen Kantonsparlament 45 Frauen vertreten, das sind rund 28 Prozent aller Ratsmitglieder. Auch wenn der Kanton Bern damit im gesamtschweizerischen Vergleich im vorderen Drittel liege, sei man im Grossen Rat noch immer weit entfernt von einer paritätischen Vertretung von Frauen und Männern, unterstrich Christoph Auer.

Anderer Bildungshintergrund und andere Lebenserfahrung

Für Grossratspräsidentin Ursula Zybach braucht es mehr Frauen in der Politik. Frauen hätten aufgrund ihres meist anderen Bildungshintergrunds, aber auch ihrer Lebenserfahrung viel zu bieten. Gesellschaftliche Fortschritte könnten nur erzielt werden, wenn sich Frauen und Männer gemeinsam engagieren. Eine grössere Frauenvertretung im Grossen Rat sei für alle ein Gewinn.

Denise Bloch-Bertoli, Samantha Dunning, Monique Esseiva, Anne-Caroline Graber, Virginie Heyer, Valérie Oppliger, Maurane Riesen, Béatrice Sermet-Nicolet und Moussia von Wattenwyl nahmen an einer vom französischsprachigen Gleichstellungsnetzwerk organisierten Diskussionsrunde teil. Themen waren u. a. Frauenförderungsstrategien sowie die Rolle der Frau in der Politik.

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Ab dem 1. Januar 2017 müssen Betriebe die Gewährleistung der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann bestätigen.

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