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Bildung & Berufswahl

In den letzten Jahrzehnten haben Frauen punkto Bildung aufgeholt. An Gymnasien sind sie in der Mehrzahl und auch an den Hochschulen studieren mehr Frauen als Männer. Gleichzeitig hat sich in der Schweiz an der geschlechtsspezifischen Ausbildungs- und Fächerwahl wenig verändert.

Unterschiedliche Schulerfolge von Mädchen und Knaben

Leistungsvergleiche zeigen: Mädchen haben durchschnittlich bessere Sprach- und Lesekompetenzen, Knaben erzielen im Mittel höhere Leistungen in Mathematik und Physik. Insgesamt sind Mädchen in der Volksschule erfolgreicher als Knaben.

Geschlechtsspezifische Ausbildungswahl

Die Berufswahl- und Ausbildungsentscheide junger Frauen und junger Männer sind durch Geschlechterstereotypen beeinflusst: Junge Frauen wählen ihren Beruf aus einem deutlich engeren Spektrum von Berufen als junge Männer und mit geringeren Lohnaussichten als diese. Geschlechtsspezifische Präferenzen zeigen sich auch bei der Fächerwahl an Gymnasien sowie an den Hochschulen. In der Schweiz sind diese Differenzen besonders stark ausgeprägt.

Individuelle Fähigkeiten entdecken

Mädchen und Knaben brauchen Bedingungen beim Lernen, in denen sie ihre individuellen Fähigkeiten entwickeln und unabhängig von Geschlechterstereotypen Selbstvertrauen aufbauen können. Ermutigung und Vorbilder helfen Jugendlichen, im Berufswahlprozess ihren Horizont zu erweitern.

Die Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern FGS setzt sich für eine geschlechtergerechte Ausbildung und für stereotypenfreie Laufbahnentscheide junger Frauen und junger Männer ein. Mit Projekten für Schulen der Sekundarstufe 1 und 2 wie dem Nationalen Zukunftstag oder Profil+ leistet sie einen Beitrag zur Öffnung der Berufs- und Ausbildungswahl.


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