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Nationaler Zukunftstag - Seitenwechsel für Mädchen und Jungs

Am zweiten Donnerstag im November sind Mädchen und Knaben der 5.–7. Klasse eingeladen, Einblick in die Vielfalt der Arbeitswelt zu nehmen und in Berufe hineinzuschauen, die sie noch nicht kennen. Sie werden angeregt, sich auch mit Berufen auseinanderzusetzen, die sie aufgrund ihres Geschlechts für sich als unpassend erachten. Der Nationale Zukunftstag will dazu beitragen, den Berufswahlhorizont von Mädchen und Knaben frühzeitig zu erweitern. Jugendliche sollen bei der Wahl ihres Berufs ihre Talente in den Vordergrund stellen und sich nicht durch Geschlechterstereotypen einschränken lassen.

Verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten

Beim traditionellen Modell des Zukunftstags begleiten Mädchen und Knaben den Vater, die Mutter oder eine andere nahestehende Person einen Tag an ihren Arbeitsplatz. Der Seitenwechsel kann umgesetzt werden, indem die Mädchen eine männliche und die Knaben eine weibliche Bezugsperson begleiten oder indem die Jugendlichen einen Beruf erkunden, in dem ihr Geschlecht (noch) untervertreten ist.

Immer mehr Unternehmen bieten am Zukunftstag spannende Spezialprojekte an. Über 15 verschiedene Angebote wie zum Beispiel «Ein Tag als Schreinerin», «Ein Tag als Zimmerin» oder «Ein Tag als Sozialpädagoge» warten im Kanton Bern darauf, vom Nachwuchs entdeckt zu werden.

Der Zukunftstag im Kanton Bern

Die Erziehungsdirektion empfiehlt den Schulen die Durchführung des Nationalen Zukunftstags in den 5.–7. Klassen. Die Aufweichung von Geschlechterstereotypen bei der Berufswahlvorbereitung ist Gegenstand des Bernischen Lehrplans und des Rahmenkonzepts Berufswahlvorbereitung. Viele Schulen haben den Zukunftstag in ihrem Berufswahlkonzept verankert. Die Kantonale Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern FGS koordiniert die Umsetzung. Das Institut für Weiterbildung der PHBern unterstützt Schulleitungen und Lehrkräfte bei der Umsetzung.

Der Nationale Zukunftstag ist ein Projekt der Gleichstellungsfachstellen der Kantone AR, BE, BL, FR, GE, GR, LU, OW/NW, SG, TI, ZH sowie der Stadt Bern und wird vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie unterstützt. Die Fachstelle war von Anfang aktiv an der Entwicklung des Zukunftstags beteiligt, der sich aus dem Nationalen Tochtertag (2008 - 2010) entwickelt hat.


Weitere Informationen

Seitenwechsel für Mädchen und Jungs am 12. November 2015

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.sta.be.ch/sta/de/index/gleichstellung/gleichstellung/Bildung_und_berufswahl/nationaler_zukunftstag.html