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Lohngleichheit

Aktuelle Zahlen

In der Schweiz verdienten Frauen 2012 in der Privatwirtschaft 16.8 Prozent weniger als Männer. Im öffentlichen Sektor betrug der Unterschied 14.5 Prozent (Medianlöhne). Rund 60 Prozent des Unterschieds lässt sich objektiv erklären, z.B. durch Unterschiede bei der Ausbildung, der Erwerbserfahrung oder der beruflichen Stellung. Die restlichen 40 Prozent Lohnunterschied sind mit dem angewandten Rechnungsmodell nicht erklärbar und gelten als potenziell diskriminierend.  

Die unerklärten Lohndifferenzen variieren nach Region, Branche, Unternehmensgrösse, Alter und Zivilstand. So beträgt der unerklärte Lohnunterschied zwischen verheiraten Frauen und verheirateten Männern durchschnittlich 11.3 Prozent.

Ursachen und Folgen der Lohnschere zwischen Frauen und Männern

Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern haben vielfältige Gründe. So sind etwa Berufe, die Frauen wählen, durchschnittlich geringer entlöhnt. Weil Frauen ein geringeres Einkommenspotenzial haben, entscheiden sich viele Paare bei der Familiengründung für die klassische Rollenteilung. Damit verringern sich die beruflichen Karrierechancen von Frauen und entsprechend ihre Lohnentwicklung. Nicht alle Lohnunterschiede sind gerechtfertigt. Diskriminierende Lohnunterschiede sind verboten.

Die Lohnschere zwischen Frauen und Männern zeigt sich nicht nur am Ende des Monats im Portemonnaie. Sie wirkt sich auch langfristig auf die Renten und die soziale Sicherheit im Alter aus. Um Lohnunterschiede abzubauen muss deshalb an verschiedenen Orten angesetzt werden


Weitere Informationen

Ab dem 1. Januar 2017 müssen Betriebe die Gewährleistung der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann bestätigen.

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.sta.be.ch/sta/de/index/gleichstellung/gleichstellung/Lohngleichheit.html