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Lohngleichheit - Tipps für Arbeitgeber

Löhne überprüfen beugt Konflikten vor

Ungleichbehandlung von Frauen und Männern bei den Löhnen geschieht meist unwillentlich. Unternehmen sind sich oft nicht bewusst, dass das Gesetz nicht nur gleichen Lohn für gleiche Arbeit verlangt, sondern auch gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

Die Einhaltung des GAV ist kein Garant für die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Es gibt Hilfsmittel, die Lohnpraxis zu überprüfen, z.B. diskriminierungsfreie Arbeitsplatzbewertungssysteme (z.B. ABAKABA) oder das kostenlose Instrument «Logib». Dieses ermöglicht Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitenden, die Lohngleichheit selbst zu überprüfen. Es basiert auf der rechtlich und wissenschaftlich anerkannten Methode der Regressionsanalyse.

Lohngleichheit – eine Bedingung im Beschaffungswesen und bei Staatsbeiträgen

Die Einhaltung der Lohngleichheit ist eine Teilnahmevoraussetzung im Beschaffungswesen. Unternehmen sind im Kanton Bern verpflichtet, die Einhaltung der Lohngleichheit zu deklarieren. Unternehmen, die ihre Löhne regelmässig überprüfen, haben ein gesichertes Wissen, wo sie in Bezug auf die Thematik stehen. Sie können die Selbstdeklaration gelassen ausfüllen. Seit dem 1.1.2017 verlangt der Kanton Bern auch im Staatsbeitragswesen eine Selbstdeklaration der Lohngleichheit.

Lohngleichheit beim Arbeitgeber Kanton Bern

2008 hat der Kanton Bern als einer der ersten Kantone die Lohngleichheit zwischen Frau und Mann mit dem Vorgehen nach Logib überprüft. Die damalige Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern betrug 19.3 Prozent. 2.5 Prozent Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern waren nicht erklärbar. Gemäss seiner Personalstrategie 2016 – 2019 (PDF, 486 KB, 16 Seiten) wird die Lohngleichheit inskünftig regelmässig überprüft.

 


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