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Zweisprachigkeit fördern Ständerat Hans Stöckli präsidiert Expertenkommission

5. Mai 2017 – Medienmitteilung

Eine Expertenkommission soll den Stand der Zweisprachigkeit definieren und die Entwicklungsmöglichkeiten für ein zweisprachiges Zusammenleben im Kanton Bern ausloten. Der Regierungsrat hat Ständerat Hans Stöckli mit dem Präsidium betraut und die Kommission beauftragt, ihm bis Ende Juni 2018 konkrete Massnahmen vorzuschlagen, wie die Zweisprachigkeit gefördert und das Potenzial einer zweisprachigen Kultur noch besser ausgeschöpft werden kann.

Die Interjurassische Versammlung hat 2009 in ihrem Bericht zur Weiterentwicklung der interjurassischen Zusammenarbeit vorgeschlagen, entweder eine neues Kantonsgebilde mit dem Kanton Jura und dem Berner Jura zu schaffen oder unter dem Begriff «Status Quo +» die Zweisprachigkeit stärker zu fördern. Nach dem Nein zum neuen Kantonsgebilde anlässlich der Konsultationsabstimmung im November 2013 hat der Kanton Bern die Variante «Status Quo +» vorangetrieben. Der Entscheid des Regierungsrats, eine nicht ständige Expertenkommission zur Zweisprachigkeit einzusetzen, ist Teil des kantonalen Bestrebens, die Zweisprachigkeit im Kanton Bern zu fördern.

Hans Stöckli im Lead

Zum Präsidenten der nicht ständigen Expertenkommission hat der Regierungsrat Ständerat Hans Stöckli gewählt. Als langjähriger Stadtpräsident und Einwohner von Biel ist Hans Stöckli mit den Fragen rund um das Zusammenleben in einem zweisprachigen Umfeld bestens vertraut. Zudem verfügt er über ein breites Netzwerk zu jenen Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik Gesellschaft, Kultur und Sport, die einen Beitrag zur Förderung der Zweisprachigkeit leisten können. Die weiteren Mitglieder der Kommission werden im Einvernehmen mit Hans Stöckli durch die Juradelegation des Regierungsrats ernannt. Dies geschieht in Absprache mit den Büros des Bernjurassischen Rates sowie des Rates für französischsprachige Angelegenheiten des Amtsbezirks Biel/Bienne. Die Staatskanzlei des Kantons Bern wird die Kommission administrativ unterstützen.

Potenzial des Miteinanders von zwei Sprachen und Kulturen ausschöpfen

Der Regierungsrat hat die nicht ständige Expertenkommission beauftragt, zuhanden der Juradelegation des Regierungsrats einen Bericht über den Stand der Entwicklungsmöglichkeiten der Zweisprachigkeit im Kanton Bern zu erarbeiten. Der Bericht soll bis Ende Juni 2018 konkrete Massnahmen vorschlagen, wie die Zweisprachigkeit gefördert werden kann. Weiter soll das Dokument aufzeigen, wie das Potenzial noch besser ausgeschöpft werden könnte, das sich aus dem Miteinander von zwei Sprachen und Kulturen ergibt.

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