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Freundschaftsabkommen mit der japanischen Präfektur Nara Erfolgreicher Abschluss der Summerschool

11. September 2017

Am Samstag (09.09.2017) ist die zweiwöchige Summerschool für Forstfachleute aus der japanischen Präfektur Nara zu Ende gegangen. Die Bilanz fällt sowohl für die Organisatorin BHF-HALF als auch für die Teilnehmenden sehr positiv aus. 

Neun japanische Forstfachleute sowie sieben Schweizer Studierende der BFH-HAFL haben am zweiwöchigen Programm der Summerschool zum Thema „Nachhaltige Forstwirtschaft in der Schweiz und Japan in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“  teilgenommen. Die Teilnehmenden aus Nara befassten sich unter anderem mit der Organisation der bernischen Forstbetriebe, mit der Bewirtschaftung von Schutzwäldern, der Biodiversitätspolitik des Kantons Bern und der Wildbewirtschaftung. Das abwechslungsreiche Programm führte die Gruppe in verschiedene Teile des Kantons, u.a. ins Berner Oberland, ins Emmental und in den Berner Jura.

Christian Pfamatter vom kantonalbernischen Amt für Wald (KAWA) informiert die Gruppe zum Thema Risikomanagement.

Bild vergrössern Christian Pfamatter vom kantonalbernischen Amt für Wald (KAWA) informiert die Gruppe zum Thema Risikomanagement.

BLS informiert vor Ort über Messmethoden

Die gute Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen innerhalb und ausserhalb der Kantonsverwaltung hat wesentlich zum Erfolg der Summerschool beigetragen. So hat beispielsweise eine Mitarbeiterin der BLS in Kandergrund über die Messmethoden der BLS zur Sicherung ihrer Bahngleise vor Naturereignissen wie Steinschlägen informiert. Sie wurde von Christian Pfamatter vom kantonalbernischen Amt für Wald (KAWA) unterstützt. Am Beispiel des 100‘000 m3 Felspakets «Gstryfet Birg» haben die japanischen Forstfachleute und die Schweizer Studierenden vor Ort die Überwachungs- und Messmethoden der BLS kennengelernt.
Auch die Privatwirtschaft war in das Programm involviert: Jakob Martin Wyssen von der Firma Wyssen Seilbahnen AG hat den Teilnehmenden die Holzernte mit Seilkrananlagen vorgestellt und sieht in Japan einen attraktiven Exportmarkt.
 

Gruppenfoto auf dem Jungfraujoch

Bild vergrössern Gruppenfoto auf dem Jungfraujoch

Entdeckungsreise durch den Kanton Bern

Dank der Summerschool lernten die Japaner auch den Kanton Bern kennen, sowohl im Rahmen des Programms, als auch am Wochenende bei einer Wanderung durch die Twannbachschlucht und dem Besuch des Jungfraujochs. Nicht nur im Wald haben sie Ähnlichkeiten zwischen dem Kanton Bern und ihrer Heimat entdeckt. 

Die Japaner sind vorbereitet, falls der vor Kurzem in Gental gesichtete Bär auftauchen sollte: Sie tragen im Wald ein Glöckchen bei sich, um Bären zu vertreiben.

Bild vergrössern Die Japaner sind vorbereitet, falls der vor Kurzem in Gental gesichtete Bär auftauchen sollte: Sie tragen im Wald ein Glöckchen bei sich, um Bären zu vertreiben.

Die Japaner waren auch auf den Bären vorbereitet, der vor Kurzem im Berner Oberland gesichtet worden war: Ein japanischer Teilnehmer trug an seinem Rucksack ein „Bärenglöckchen“. Dieses dient in Nara dazu, die im Wald häufiger anzutreffenden Bären zu vertreiben. Erstaunt zeigten sich die Japaner vor allem darüber, wie schnell sich die Schweizerinnen und Schweizer in den Bergen fortbewegen.

Ein Meilenstein des Freundschaftsabkommens

Die Summerschool wurde von der Abteilung Waldwissenschaften der BFH-HAFL im Auftrag der Staatskanzlei organisiert. Es ist das erste grössere Projekt, das im Rahmen des 2015 unterzeichneten Freundschaftsabkommens zwischen Nara und dem Kanton Bern umgesetzt wurde. Nara steht in der Forstwirtschaft vor ähnlichen Herausforderungen wie Bern und ist auch bezüglich Bevölkerung, Fläche und Natur mit dem Kanton vergleichbar.

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