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Jugendkonferenz im Rathaus Bern Gemeinsam für eine junge Berner Politik

1. Dezember 2017 – Medienmitteilung

Jugendliche aus dem ganzen Kanton sind am 1. Dezember 2017 dem Aufruf «Red mit und mach d’Bärner Politik jünger!» ins Berner Rathaus gefolgt. Sie haben sich über ihre politischen Einflussmöglichkeiten informiert, miteinander diskutiert und mit Grossrätinnen und Grossräten debattiert. Die Jugendkonferenz wurde gemeinsam mit dem Jugendparlament organisiert und schliesst die Veranstaltungsreihe zum 600-Jahre-Jubiläum des Rathauses ab.

Stadtpräsident Alec von Graffenried hiess die Jugendlichen im Rathaus willkommen und betonte in seiner Begrüssung, dass die digitale Vernetzung die Gesellschaft tiefgreifend verändern werde. Es liege in den Händen der Jugend, den Wandel aktiv zu gestalten. Umso wichtiger sei ihre Mitwirkung in der Politik.

In den anschliessenden Workshops wurde den 14-25 Jährigen vermittelt, was sie tun können, um ihre Anliegen in die Politik einzubringen. Wie entsteht aus einer Idee ein konkretes Projekt und welche Hürden sind dabei zu überwinden? Fragen wie diese wurden auf  interaktive Weise gemeinsam bearbeitet. Zudem gab das Jugendparlament einen Überblick über seine Tätigkeiten und motivierte die Jugendlichen, sich in der Politik zu engagieren. Auf grosses Interesse stiess auch ein Workshop zum Thema «Typisch Mann, typisch Frau», in dem sich die Jugendlichen mit der Bedeutung von geschlechterspezifischen Rollenbildern auseinandersetzten.

Grossrätinnen und Grossräte überzeugen

Um für ein Anliegen Unterstützung zu generieren, sind stichhaltige Argumente eine notwendige Voraussetzung. An der Jugendkonferenz lernten die Teilnehmenden deshalb die Grundsätze des politischen Debattierens kennen. Beim Speed-Debating hatten die Jugendlichen sogleich die Möglichkeit, ihre neu erlangten Kenntnisse anzuwenden. Sollte das Stimmrechtsalter angepasst werden? Kommt die Zweisprachigkeit im Lehrplan 21 zu kurz? Und wie ist mit Gewalt an Demonstrationen umzugehen? In hitzigen Diskussionen zogen die Jugendlichen alle Register, um die amtierenden Mitglieder des Grossen Rates von ihren Argumenten zu überzeugen.

Grossratspräsidentin Ursula Zybach zeigte sich glücklich zu sehen, wie gut und treffend die Generation argumentieren könne, die mit den Kurzformen von Twitter, Snapchat und Instagram gelernt habe, sich auszudrücken. Die direkte Demokratie lebe vom Austausch der Argumente. Sie wird dank Jugendlichen, wie sie sie an der Jugendkonferenz erlebt habe, weiter bestehen.    

Erfolgreiche Zusammenarbeit zum Abschluss des Rathaus-Jubiläums

Organisiert wurden die Workshops und Diskussionsrunden der Jugendkonferenz vom Jugendparlament des Kantons Bern. Das Jugendparlament setzt sich ein für die Stimmen der Jungen, mit dem  Ziel, neue Perspektiven zu schaffen und politisch etwas zu bewegen. Mit Aktionen wie der Jugendkonferenz will die Organisation Jugendlichen eine Plattform geben, auf der sie sich austauschen können (weitere Informationen und Anmeldung unter www.jupa-be.ch).

Die Jugendkonferenz beendete die Veranstaltungsreihe anlässlich des 600-Jahre-Jubiläums des Berner Rathauses. Im Rahmen der über das ganze Jahr stattgefundenen Feierlichkeiten gelang es Kanton, Stadt und Burgergemeinde, verschiedensten Bevölkerungsgruppen die Bedeutung des politischen Zentrums von Bern näher zu bringen.

Mediendokumentation

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