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Projekt

Einführung von E-Voting

Die Einführung der elektronischen Stimmabgabe hat zum Ziel, einen dritten, komplementären Kanal für die Stimmabgabe zu schaffen. Die elektronische Stimmabgabe ergänzt somit die Möglichkeit der brieflichen Stimmabgabe und des persönlichen Gangs zur Urne.

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat sich im Jahre 2009 für die Einführung des E-Votings in drei Etappen entschieden. In einer ersten Etappe soll das E-Voting für alle Auslandbernerinnen und Auslandberner angeboten werden. In einem weiteren Schritt soll es allen Bernerinnen und Bernern ermöglicht werden, an Wahlen und Abstimmungen elektronisch teilzunehmen. In einer dritten Etappe soll das Unterschreiben von Initiativen und Referenden auf einer elektronischen Plattform umgesetzt werden.

E-Voting für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Die Auslandbernerinnen und Auslandberner verfügen bereits seit dem Jahr 2012 über die Möglichkeit, elektronisch an den Abstimmungen teilzunehmen. Aktuell muss bei Wahlen jedoch E-Voting noch ausgesetzt werden. Die elektronische Stimmabgabe anlässlich von Wahlen für die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer wird gemäss der provisorischen Planung bei den National- und Ständeratswahlen 2019 eingeführt. 

E-Voting für alle Berner Stimmberechtigten

Vor der Einführung von E-Voting für alle Berner Stimmberechtigten sind weitere politische Entscheide auf Stufe Bund und Kanton notwendig. Diese werden aufgrund der Erfahrungen von E-Voting für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer gefällt.

Zusammenarbeit mit dem Kanton Genf

Unterzeichnung des Beherbergungsvertrags 2010 durch den Kanton Genf, den Kanton Bern und die Bundeskanzlei.

Bild vergrössern Unterzeichnung des Beherbergungsvertrags 2010 durch den Kanton Genf, den Kanton Bern und die Bundeskanzlei.

Der Kanton Bern hat im April 2010 eine Übereinkunft mit dem Kanton Genf über die Beherbergung der Berner Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer auf dem E-Voting-System des Kantons Genf unterzeichnet (CHVote). Dank der interkantonalen Zusammenarbeit profitiert der Kanton Bern von einem E-Voting-System, das sich seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2003 sehr gut bewährt hat. Bisher waren die Erfahrungen mit der Beherbergung durch den Kanton Genf stets positiv.

Neben dem Kanton Bern nutzen auch die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Luzern und St. Gallen das Genfer E-Voting-System.

Fakten zum E-Voting

Am Abstimmungstermin vom 17. Juni 2012 wurde E-Voting zum ersten Mal für alle Bernerinnen und Berner mit Wohnsitz im Ausland angeboten. In den ersten sechs Betriebsjahren (2012-2017) stand der elektronische Kanal anlässlich von 19 Abstimmungen den Auslandschweizer Stimmberechtigten zur Verfügung. Im Durchschnitt nutzten über 60% der Stimmenden den elektronischen Kanal.

Drei Gründe sprechen für die rege Nutzung von E-Voting durch die rund 17‘000 Auslandschweizer Stimmberechtigten (Stand September 2017). Erstens ermöglicht E-Voting eine schnellere und zuverlässigere Stimmabgabe aus dem Ausland in die Schweiz als per Postweg. Zweitens sparen die Stimmenden die Portokosten. Drittens erkennen die Stimmberechtigten beim E-Voting, ob und wie ihre Stimme bei der elektronischen Urne eingegangen ist, wobei ungültige Stimmabgaben verhindert werden können.

Weitere Informationen und rechtliche Grundlagen

Eidgenössische Erlasse 

Kantonale Erlasse


Weitere Informationen

 


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Informationen über diesen Webauftritt

http://www.sta.be.ch/sta/de/index/wahlen-abstimmungen/wahlen-abstimmungen/e-voting/Projekt.html