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Amtssprachen

Deutsch und Französisch sind die Landes- und Amtssprachen des Kantons Bern (Art. 6 KV). Die Kantonsverfassung gewährleistet ausserdem die Sprachenfreiheit (Art. 15).

Die Landessprache ist die Sprache, die vom überwiegenden Teil der Bevölkerung eines Landes gesprochen wird; da sich der Kanton Bern hauptsächlich aus zwei Sprachgruppen zusammensetzt, handelt es sich also um deren Sprachen.

Die Amtssprache ist die Sprache, die dem Verkehr zwischen Verwaltung und Bevölkerung sowie der behördeninternen Kommunikation dient.

Die Amtssprachen sind das Französische in der Verwaltungsregion Berner Jura, das Deutsche und das Französische in der Verwaltungsregion Seeland sowie im Verwaltungskreis Biel/Bienne und das Deutsche in den übrigen Verwaltungsregionen sowie im Verwaltungskreis Seeland. Für die Gemeinden der Verwaltungsregion Seeland ist das Deutsche Amtssprache, wobei für die Gemeinden Biel/Bienne und Leubringen das Deutsche und das Französische Amtssprachen sind.

Für die Gesetzgebung bedeutet Zweisprachigkeit, dass sämtliche Erlasse in beiden Sprachen veröffentlicht werden und auch in gleicher Weise massgebend sind.

In Anwendung von Artikel 92 Absatz 3 der Kantonsverfassung hat der Regierungsrat ausserdem Richtlinien über die sprachlichen Dienstleistungen in der Zentralverwaltung des Kantons Bern (PDF, 226 KB, 4 Seiten) erlassen.


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